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Eine Zusammenfassung der AHS-Unternehmensgeschichte.

A Flight into our History

Die AHS Aviation Handling Services GmbH (AHS) geht zurück auf die 1951 durch Helmut Ness gegründete deutsche Repräsentanz der norwegischen Fluggesellschaft Braathens South American and Far East Air Transport A/S (Braathens SAFE).

Braathens SAFE wurde 1946 vom norwegischen Schiffseigner Ludvig G. Braathen gegründet in der Absicht seine Schiffe in den anderen Teilen der Welt zu versorgen, und begann mit dem Betrieb von Charterflügen zu Hafenstädten in Fernost, den USA und Südamerika mit Zwischenlandung, u. a. in Hamburg. In dieser Zeit gab es keine andere europäische Gesellschaft die Flüge nach Fernost anbot, mit Ausnahme der britischen BOAC. Ab Mitte der 50er Jahre konzentrierte sich Braathens SAFE auf Inlandsstrecken in Norwegen und Charterflüge nach Südeuropa.

Neben der Bodenabfertigung der Flüge der Braathens SAFE am Flughafen Hamburg übernahm die „Braathens SAFE Agency“ sukzessive weitere Aufgaben, wie die Akquisition von Frachtaufträgen, die Bodenabfertigung und Repräsentanz weiterer Fluggesellschaften, u. a. der isländischen Loftleidir, und den Verkauf zollfreier Waren am Flughafen Hamburg.

Kurz nach der Gründung expandierte das Unternehmen auf Wunsch der Kunden zunächst im norddeutschen Raum durch Gründung weiterer Stationen an den Flughäfen Bremen und Hannover.

Im Jahre 1975 konnte Helmut Ness die Station am Flughafen Köln durch Übernahme einer vakanten Konzession eröffnen. 1978 wurde dem Unternehmen auch eine Konzession am Flughafen Düsseldorf erteilt.

1990 expandierte das Unternehmen weiter nach Berlin. Am Flughafen Schönefeld konnte nach dem Fall der Berliner Mauer mit der Abfertigung der Flüge der Bundeswehr zwischen Köln und Berlin begonnen werden. Später wurden auch Stationen an den Berliner Flughäfen Tegel und Tempelhof eröffnet.

Aus Braathens S.A.F.E. wird AHS

Im gleichen Jahr, 1990, wurde das Unternehmen in AHS Aviation Handling Services GmbH firmiert. Helmut Ness, Hapag-Lloyd Flug und Lufthansa Airport and Ground Services (LAGS) übernahmen jeweils ein Drittel der Anteile an der Gesellschaft. AHS Geschäftsführer wurde Wolfhard Graef.

1995 verkaufte Helmut Ness seinen Anteil an der AHS an die Fluggesellschaft Germania. Die AHS Geschäftsführung wurde im gleichen Jahr in die Hände von Erich Schultz gelegt.

Im Jahre 1997 veräußerte die LAGS im Zuge der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells ihre Anteile an der AHS an die Fluggesellschaft LTU. Die LAGS wurde 1998 in GlobeGround Deutschland GmbH umfirmiert.

1998 konnte AHS durch Übernahme der Betriebe der Fluggesellschaft Eurowings an den Flughäfen München und Leipzig zwei weitere Stationen eröffnen. Für die Station München wurde eine eigene Gesellschaft gegründet.

Ein Jahr später, 1999, übernahm AHS ein Drittel der Anteile an der Abfertigungsgesellschaft FMO Passenger Services GmbH am Flughafen Münster/Osnabrück. Am Standort Düsseldorf wurde der Betrieb der KLM übernommen und eine eigene Gesellschaft hierfür gegründet.

Zu Beginn des Jahres 2000 veräußerten die bisherigen Gesellschafter, die Fluggesellschaften Hapag-Lloyd, Germania und LTU, ihre Geschäftsanteile an der AHS an die Flughafengesellschaften in Hamburg, Hannover und Bremen. Die Flughäfen Hamburg und Hannover übernahmen jeweils 40% und der Flughafen Bremen 20% der Anteile. Die Stationen Hamburg, Hannover und Bremen wurden in eigene Gesellschaften unter jeweiliger lokaler Beteiligung der Flughäfen überführt.

Die AHS Geschäftsführung durch Erich Schultz wurde im Jahre 2002 mit Reinhardt Erdmann-Leutner verstärkt.

Ende 2003 konnten als Gesellschafter die Flughäfen in Münster/Osnabrück und Nürnberg, über deren Tochter AirPart GmbH, hinzugewonnen werden. Die Gesellschaftsanteile verteilen sich seitdem auf Hannover mit 40%, Hamburg mit 35%, Bremen mit 14%, Münster/Osnabrück mit 10% und AirPart mit 1%. Im gleichen Jahr eröffnete AHS eine Station am größten deutschen Flughafen in Frankfurt.

Im Jahre 2005 erwarb AHS 49% der Anteile an der S. Stuttgart Ground Services GmbH am Flughafen Stuttgart von der Swissport Deutschland GmbH. Gleichzeitig wurde die Flughafengesellschaft Stuttgart weiterer Gesellschafter der AHS. Die Gesellschaftsanteile verteilen sich nunmehr auf Hannover mit 34,75%, Hamburg mit 32,25%, Bremen mit 12%, Stuttgart mit 10%, Münster/Osnabrück mit 10% und AirPart mit 1%.

Ende 2005 wurde AHS die Abfertigung der LTU am Flughafen Düsseldorf übertragen und hierfür eine eigene Gesellschaft, die AHS EuroGround GmbH, gegründet. Als Geschäftsführer wurde Michael Latta berufen. 2005 konnte AHS zudem eine weitere Station am Flughafen Dresden eröffnen.

2006 ging der Geschäftsführer Erich Schultz in den Ruhestand und die Dipl.-Kff. Ulrike Riedel übernahm neben Reinhardt Erdmann-Leutner die Geschäftsführung der AHS. Reinhardt Erdmann-Leutner fungierte als Sprecher der Geschäftsführung.

Zu Beginn des Jahres 2009 wurden die Gesellschaften AHS EuroGround und AHS DÜSSELDORF sowie die Frankfurter AHS Station unter dem Dach der AHS Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (Holding) vereint und als Kommanditgesellschaften umfirmiert. Geschäftsführer wurden Reinhardt Erdmann-Leutner und Michael Latta.

Nach dem Ausscheiden von Ulrike Riedel 2009 wurde Ass. iur. Amélie Charisius zur weiteren AHS-Geschäftsführerin neben Reinhardt Erdmann-Leutner berufen.

Übernahme der Swissport Deutschland

Mitte 2009 übernahm AHS die Standorte und Aktivitäten der Tochtergesellschaften der Swissport Deutschland GmbH an den Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln und München. Die neue Unternehmenseinheit firmierte unter dem Namen AHS GermanGround GmbH. Geschäftsführer wurden Amélie Charisius und Stefan Ahsbahs.

Seit Mitte 2010 verstärkt Dipl.-Vw. Dr. Martin Roll die AHS-Geschäftsführung. Er trat die Nachfolge von Reinhardt Erdmann-Leutner als Sprecher der Geschäftsführung an und leitet mit Amélie Charisius die Geschicke des Unternehmens.

Zu Beginn des Jahres 2011 wurden die Aktivitäten der Stationen Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln und München der AHS GermanGround GmbH von den lokalen Gesellschaften der AHS-Gruppe übernommen, nachdem bereits seit Mitte 2009 sukzessive Gemeinschaftsbetriebe eingerichtet worden waren.

Die AHS-Gruppe ist heute Marktführer in Deutschland unter den von Fluggesellschaften unabhängigen Anbietern im Bereich Passagierhandling & Operations. Sie bedient an 14 deutschen Flughäfen mit eigenen Stationen oder über Beteiligungsgesellschaften mehr als 130 Fluggesellschaften. Insgesamt beschäftigt die AHS-Gruppe knapp 2.000 Mitarbeiter deutschlandweit.